Weekend Fiesch (24.- 26. März 2006)

Wie seit mehreren Jahren fand auch dieses Jahr das Jugendweekend der Jugendgebetsgruppe Immanuel statt. Das Wochenende stand unter dem Thema: „Bleibt in mir, dann bleibe ich in euch. Wie die Rebe aus sich keine Frucht bringen kann, sondern nur, wenn sie am Weinstock bleibt, so könnt auch ihr keine Frucht bringen, wenn ihr nicht in mir bleibt.“
Am Freitag Abend trafen die Mitglieder ein. Nach dem Auspacken und gegenseitigen Begrüssen trafen wir uns in der Runde. Während einer Meditation hatten die Teilnehmer Zeit über ihr Leben und sich selber nach zu denken. Auch hatte man die Gelegenheit sich auf die Beichte vorzubereiten, welche am Samstag statt fand.
Unsere Anliegen, Bitten und Verletzungen notierten wir auf Papier, welche wir Gott brachten und dann verbrannten.
Danach sassen wir gemütlich beisammen. Es wurde geredet und gelacht. Ja wie jedes Jahr kam auch an diesem Abend der Schlaf etwas zu kurz.

Am Samstag Morgen war die Gelegenheit zur Beichte und es wurde der Gebetsdienst angeboten. Die Gruppe lobte unter dessen Gott. Der Morgen war gestaltet, wie die wöchentlichen Treffen ablaufen.
Hungrig, freuten sich dann alle auf das Mittagessen, welches ausgezeichnet war. Ein Bravo an die Köchin und den Koch!!!
Der Nachmittag war zur freien Verfügung. Die einen gingen schwimmen, wobei die anderen schliefen, redeten oder spazieren waren.
Am Abend wurden die Sieben Gaben des Heiligen Geistes vorgestellt und wie wir den Weg mit Gott gehen können. Mit der Geschichte „Die vier Kerzen des Hirten Simons“ war das Thema auch für die Jüngeren einfach zu verstehen. Die Geschichte zeigt auf, dass es wichtig ist, alles in Liebe zu tun und wie wichtig die Nächstenliebe in unserem Glauben ist.
Wie bereits am Vortag gab es beim gemütlichen Zusammensein viel zu lachen. Dies führte zu der einen oder anderen Freudenträne.

Am Weekend entstanden, wie jedes Jahr, neue und interessante Begegnungen. Gespräche und die eine oder andere Freundschaft entstand zwischen Jugendlichen, welche sich kaum kannten oder welche bis zu dem Tag kaum miteinander zu tun hatten.

Es bestand die Zeit zum Innehalten, Beten, Gespräche über Gott und die Welt, Zuhören, Spielen, Herumalbern, einander kennen lernen und gemeinsam zu lachen. Für mich war dieses Wochenende eine Bereicherung. Schön war zu wissen, dass diese Jugendlichen mit Gott unterwegs sind und den Weg mit Gott gehen möchten.

Brigitte Heynen